| Marc Pelzer | Lorys Germany
Der Gefangene hatte sich nicht zurückgehalten. Verängstigt vor der Wut des Axtkämpfers und der Magie Tirions hatte er alles preisgegeben, was er wusste. Er war Mitglied eines Kultes, der sich selbst die Seelenfänger nannte. Sie hatten das Dorf angegriffen, da es abgelegen war und hatten vorgehabt die Dorfbewohner dem Gott des Todes Gron zu opfern, der sich von ihrer Seele nährt und im Jenseits über sie geherrscht hätte. Plausibel schienen die Aussagen zu sein, auch wenn sie in den Ohren der Verhörer nach ziemlichem Unfug tönten. Ausserdem hatte der Seelenfänger preisgegeben, dass sich einige besondere Kultisten unter den Angreifern im Westen befanden, mit magischen Fähigkeiten, die aber keinesfalls denen des allmächtigen Feuermagiers gleichkämen. Nach dieser Information war Tirion gerannt. Egal wiesehr der Gefangene es ausgeschmückt hatte, Magie bedeutete eine grosse Gefahr. Er wusste, dass der Stammeskrieger den Gefangenen töten würde, sobald er weg war. Er konnte es nicht verhindern. Sollten feindliche Magier auf dem Schlachtfeld stehen, waren die Spielregeln andere und ein Gemetzel nahezu unausweichlich. Obwohl er nicht wusste welchen Weg er einschlagen musste, rannte er Richtung Westen, sprang über Zäune und Mauern und hoffte nicht zu spät zu kommen.
K’sar Guthun brüllte. Sein Schwert wirbelte in kraftvoll ausgeführten Schlägen durch die Luft. Es blockte Stiche, Schläge und zerschnitt mit Leichtigkeit die ledernen Rüstungen der Feinde. Fast alle Krieger seiner Gruppe waren bereits in der puren Übermacht der Angreifer untergegangen. Nur noch wenige kämpften nun, umringt von Seelenfänger. Die meisten tierischen Gefährten lagen reglos am Boden, niedergestreckt von Lanzenhieben. Schnell war ihm klargeworden gegen welche Feinde er hier kämpfte. Einige der Seelenfänger tauchten unerwartet aus den Schatten heraus und griffen ihn von hinten an. Ohne zu wissen, wie diese Art der Täuschung funktionierte musste K’sar ständig auf seinen Rücken aufpassen, was unheimlich Kräfte zehrend war. Von rechts näherte sich durch die Luft schnellend eine Lanze. Er sprang zur Seite, sein Bär schnellte vor und begrub den Angreifer unter seiner mächtigen Pranke. Statt zu treffen, glitt die Pranke des Bären jedoch durch den Körper hindurch, welcher sich dadurch in schwarzen Rauch auflöste. Darauf hatte der Seelenfänger gewartet, die linke und nun ungeschützte Seite von K’sar Guthun war frei. Er tauchte aus dem nichts auf und zielte mit der stählernen Spitze der Lanze auf seines Feindes Schulterblatt. Das Geräusch des Angriffs wahrnehmend, drehte der Stammeskämpfer den Kopf, konnte sich aber nicht weiter wehren. Ein Pfeil rette ihm das Leben. Dieser schoss über die Ebene und bohrte sich tief in die Hüfte des hervorgesprungen Seelenfängers, der daraufhin schmerzdurchströmt zu Boden krachte. K’sar blickte in die Richtung, aus der der Pfeil gekommen war und erblickte einen der Bogenschützen mit seinem treuen Falken auf der Schulter. Er starrte seinen Anführer kurz an, nickte und widmete sich dann seinem nächsten Ziel.
Schnell wendete sich K’sar dem noch am Boden liegenden Verletzten Magier zu und erledigte ihn mit einem präzisen Schlag. Doch der Druck wich nicht, ganz im Gegenteil. Er hatte das Gefühl das auf jeden gefallenen, zwei neue Gegner hinzukamen, die ihn immer umzingelten und nur darauf warteten, dass seine blinden Flecken nicht durch das wirbelnde Schwert oder den wütenden Bären abgedeckt wurden.
Als Tirion, den lauten Kampfgeräuschen folgend, auf dem Schlachtfeld ankam, weiteten sich seine Augen. Zwar stand Nebel über dem Boden, doch liess das Mondlicht unfassbar viele Leichen und Verwundete entdecken. Die Szenerie war schrecklich. Noch niemals hatte er etwas so Abscheuliches gesehen. Die Gefühle blieben nur einen Augenblick, denn instinktiv musste er einer heranstürmenden Seelenfängerin ausweichen. Sie war mit einem kurzen geschwärzten Schwert ausgestattet, mit welchem sie nach ihm schlug. Ein solch einfacher Angriff konnte ihn nicht überwältigen. Das Potential sammelte sich schon während er seitlich am Schwert vorbei auf sie zu lief und liess dann einen Feuerwirbel um den Magier hochschnellen. Die Flammen erfassten die Angreiferin und liessen sie verbrennen. Tirion Schritt weiter aufs Schlachtfeld. Ein grosser Mann mit Schwert hatte ihn bemerkt und brüllte einen rhythmischen Kriegsschrei. Ihm antworteten die anderen Stammeskämpfer, welche zwar nicht mehr viele waren, dafür aber umso lauter. Es waren aber nicht nur Verbündete auf das Feuer aufmerksam geworden. Durch den Nebel sah Tirion in trüben Wirbeln Schatten auf sich zu kommen. Das würden die Kampfmagier der Seelenfänger sein. Anhand der Verwirbelung im Nebel konnte Tirion drei zählen. Drei Gegner, dass hatte Tirion in seiner Ausbildung auch schon geschafft. So schlecht seine Heilkunst auch war, so gut hatte er den Kampf auf magischer Ebene verinnerlicht. Er schlug mit beiden Händen flach auf den Boden und liess eine hohe Flammenwand die Ebene zerteilen. Es kostete ihn wertvolle Kraft etwas so grosses aufrecht zu erhalten, auch wenn die Wand weder in Form noch in Intensität speziell konstruiert war. Der Vorteil, der sich daraus ergab, war jedoch, dass Tirion einen der auf ihn zustürmenden Schatten von seinen Mitstreitern getrennt hatte und diesen nun alleine angreifen konnte. Und das tat er: Flammenbälle schossen auf seinen Gegner zu. Dieser wurde jedoch zu Tirions Erstaunen nicht getroffen, sondern glatt durchschlagen, löste sich auf und erschien in einem neuen Schatten daneben wieder. Ausserdem verdrängte das Feuer den Nebel, was es Tirion erschwerte den Angreifer zu erkennen. Er musste sich dringend etwas einfallen lassen. Dann, als der Seelenfänger ihn fast erreicht hatte, hatte er eine Idee. Er blieb ruhig stehen und strömte kreisförmig um sich herum Hitze aus. Die Kraft reichte nicht für alles, daher liess er die Flammenwand fallen. Der Angreifer ahnte nicht, dass der Feuermagier ihn so wahrnehmen konnte, denn kaum war er in das Hitzefeld eingedrungen spürte dieser ihn. Die Unsichtbarkeit war damit nutzlos auf kurze Distanz. Tirion konnte dem Angriff des Seelenfängers ausweichen und bekam ihn am Arm gefasst. Obwohl der Angreifer eine viel stärkere Statur hatte, war er derart verwirrt über seine aufgeflogene Tarnung, dass er sich nicht loszureissen vermochte und dem aus nächster Nähe losgeschossenen Feuerball zum Opfer fiel. Dem zweiten unbedacht heranspringenden Kampfmagier passierte das Gleiche. Der Dritte jedoch war schlau genug sich im sicheren Abstand zu verbergen. Zum Nachteil von Tirion, hatte diese Magiefreisetzung ihn derart viel Kraft gekostet, dass sich der Hitzeschild bald auflöste. Nun war es der Feuermagier, welcher schutzlos war. Er musste sich erholen. Auf das zitternde Knie gefallen schnaufte Tirion stark. Fünf Schritte vor ihm sah er den Kampfmagier seine Tarnung aufgeben. Er grinste ihn bösartig an. Der fanatische Gesichtsausdruck liess das Zittern noch schlimmer werden. “Hör mich an Gron, mein Gott, mein Gebieter! Nimm dieses Opfer war und vergesse nicht, dass ich, dein treuester Diener, es dir weihe!” mit diesen Worten schritt der Seelenfänger auf ihn zu und hob eine Art Priesterstab mit langer eiserner Spitze. Tirion sah keine Möglichkeit auszuweichen. Er schoss mit letzter Reserve einen winzig kleinen Feuerstrahl in Richtung des Angreifers. Lachen und Hohn antworteten auf diesen verzweifelten Rettungsversuch. Dann blieb der Seelenfänger vor ihm stehen und starrte ihm in die Augen. “Jetzt wirst du sterben.” Krampfhaft riss Tirion die Augen auf, um den Stoss wenigstens ehrenvoll entgegenzunehmen. Doch ein Dumpfes Aufprallen kam dem zuvor. Aus dem Bauch des Kampfmagiers ragte ein Pfeil. Der Getroffene lachte jedoch und machte sich daran seinen unterbrochenen Todesstoss zu wiederholen. Plötzlich riss ihn ein pelziger Wolf zur Seite und zerfetzte ihn. Das gab Tirion freie Sicht auf die Gestalt, welche den Pfeil abgeschossen hatte. Zwanzig Schritte, in einem Gebüsch, stand Ja’nemeri. Sie brachte von Schmerz gequält ein Lächeln zustande, liess dann jedoch den Bogen fallen und krümmte sich so sehr, dass sie aus dem Blickfeld verschwand.
Die Schattenkämpfer waren besiegt worden, der Feuermagier hatte sie in Asche verwandelt. K’sar hatte das eindeutig sehen können. Eine riesige Feuerwand hatte das Schachtfeld geteilt und Feuerbälle waren umhergeschossen. Das gab ihm neue Motivation. Die verbleibenden Seelenfänger waren nur normale Kämpfer und nicht mal wirklich gute. Er hatte ausserdem Kämpfer aus den anderen Gruppen gesehen, hier schien also der Endkampf stattzufinden. Er fasste neue Hoffnung. Dann brüllte er mit aller Kraft den Kampfschrei heraus, der schon vor Generationen Feinde verängstigt hatte: “Raztrga’la!” Immer wieder brüllte er in die Nacht und fegte durch die verbleibenden Feinde und streckte alles nieder was ihn im Weg stand. Er kam in einen Blutrausch und es dauerte nicht lange da fingen die Seelenfänger an zu fliehen, doch an diesem Tag endkam nicht ein einziger dem Wütenden Bären des nördlichen Stammes.
K’sar Guthun brüllte. Sein Schwert wirbelte in kraftvoll ausgeführten Schlägen durch die Luft. Es blockte Stiche, Schläge und zerschnitt mit Leichtigkeit die ledernen Rüstungen der Feinde. Fast alle Krieger seiner Gruppe waren bereits in der puren Übermacht der Angreifer untergegangen. Nur noch wenige kämpften nun, umringt von Seelenfänger. Die meisten tierischen Gefährten lagen reglos am Boden, niedergestreckt von Lanzenhieben. Schnell war ihm klargeworden gegen welche Feinde er hier kämpfte. Einige der Seelenfänger tauchten unerwartet aus den Schatten heraus und griffen ihn von hinten an. Ohne zu wissen, wie diese Art der Täuschung funktionierte musste K’sar ständig auf seinen Rücken aufpassen, was unheimlich Kräfte zehrend war. Von rechts näherte sich durch die Luft schnellend eine Lanze. Er sprang zur Seite, sein Bär schnellte vor und begrub den Angreifer unter seiner mächtigen Pranke. Statt zu treffen, glitt die Pranke des Bären jedoch durch den Körper hindurch, welcher sich dadurch in schwarzen Rauch auflöste. Darauf hatte der Seelenfänger gewartet, die linke und nun ungeschützte Seite von K’sar Guthun war frei. Er tauchte aus dem nichts auf und zielte mit der stählernen Spitze der Lanze auf seines Feindes Schulterblatt. Das Geräusch des Angriffs wahrnehmend, drehte der Stammeskämpfer den Kopf, konnte sich aber nicht weiter wehren. Ein Pfeil rette ihm das Leben. Dieser schoss über die Ebene und bohrte sich tief in die Hüfte des hervorgesprungen Seelenfängers, der daraufhin schmerzdurchströmt zu Boden krachte. K’sar blickte in die Richtung, aus der der Pfeil gekommen war und erblickte einen der Bogenschützen mit seinem treuen Falken auf der Schulter. Er starrte seinen Anführer kurz an, nickte und widmete sich dann seinem nächsten Ziel.
Schnell wendete sich K’sar dem noch am Boden liegenden Verletzten Magier zu und erledigte ihn mit einem präzisen Schlag. Doch der Druck wich nicht, ganz im Gegenteil. Er hatte das Gefühl das auf jeden gefallenen, zwei neue Gegner hinzukamen, die ihn immer umzingelten und nur darauf warteten, dass seine blinden Flecken nicht durch das wirbelnde Schwert oder den wütenden Bären abgedeckt wurden.
Als Tirion, den lauten Kampfgeräuschen folgend, auf dem Schlachtfeld ankam, weiteten sich seine Augen. Zwar stand Nebel über dem Boden, doch liess das Mondlicht unfassbar viele Leichen und Verwundete entdecken. Die Szenerie war schrecklich. Noch niemals hatte er etwas so Abscheuliches gesehen. Die Gefühle blieben nur einen Augenblick, denn instinktiv musste er einer heranstürmenden Seelenfängerin ausweichen. Sie war mit einem kurzen geschwärzten Schwert ausgestattet, mit welchem sie nach ihm schlug. Ein solch einfacher Angriff konnte ihn nicht überwältigen. Das Potential sammelte sich schon während er seitlich am Schwert vorbei auf sie zu lief und liess dann einen Feuerwirbel um den Magier hochschnellen. Die Flammen erfassten die Angreiferin und liessen sie verbrennen. Tirion Schritt weiter aufs Schlachtfeld. Ein grosser Mann mit Schwert hatte ihn bemerkt und brüllte einen rhythmischen Kriegsschrei. Ihm antworteten die anderen Stammeskämpfer, welche zwar nicht mehr viele waren, dafür aber umso lauter. Es waren aber nicht nur Verbündete auf das Feuer aufmerksam geworden. Durch den Nebel sah Tirion in trüben Wirbeln Schatten auf sich zu kommen. Das würden die Kampfmagier der Seelenfänger sein. Anhand der Verwirbelung im Nebel konnte Tirion drei zählen. Drei Gegner, dass hatte Tirion in seiner Ausbildung auch schon geschafft. So schlecht seine Heilkunst auch war, so gut hatte er den Kampf auf magischer Ebene verinnerlicht. Er schlug mit beiden Händen flach auf den Boden und liess eine hohe Flammenwand die Ebene zerteilen. Es kostete ihn wertvolle Kraft etwas so grosses aufrecht zu erhalten, auch wenn die Wand weder in Form noch in Intensität speziell konstruiert war. Der Vorteil, der sich daraus ergab, war jedoch, dass Tirion einen der auf ihn zustürmenden Schatten von seinen Mitstreitern getrennt hatte und diesen nun alleine angreifen konnte. Und das tat er: Flammenbälle schossen auf seinen Gegner zu. Dieser wurde jedoch zu Tirions Erstaunen nicht getroffen, sondern glatt durchschlagen, löste sich auf und erschien in einem neuen Schatten daneben wieder. Ausserdem verdrängte das Feuer den Nebel, was es Tirion erschwerte den Angreifer zu erkennen. Er musste sich dringend etwas einfallen lassen. Dann, als der Seelenfänger ihn fast erreicht hatte, hatte er eine Idee. Er blieb ruhig stehen und strömte kreisförmig um sich herum Hitze aus. Die Kraft reichte nicht für alles, daher liess er die Flammenwand fallen. Der Angreifer ahnte nicht, dass der Feuermagier ihn so wahrnehmen konnte, denn kaum war er in das Hitzefeld eingedrungen spürte dieser ihn. Die Unsichtbarkeit war damit nutzlos auf kurze Distanz. Tirion konnte dem Angriff des Seelenfängers ausweichen und bekam ihn am Arm gefasst. Obwohl der Angreifer eine viel stärkere Statur hatte, war er derart verwirrt über seine aufgeflogene Tarnung, dass er sich nicht loszureissen vermochte und dem aus nächster Nähe losgeschossenen Feuerball zum Opfer fiel. Dem zweiten unbedacht heranspringenden Kampfmagier passierte das Gleiche. Der Dritte jedoch war schlau genug sich im sicheren Abstand zu verbergen. Zum Nachteil von Tirion, hatte diese Magiefreisetzung ihn derart viel Kraft gekostet, dass sich der Hitzeschild bald auflöste. Nun war es der Feuermagier, welcher schutzlos war. Er musste sich erholen. Auf das zitternde Knie gefallen schnaufte Tirion stark. Fünf Schritte vor ihm sah er den Kampfmagier seine Tarnung aufgeben. Er grinste ihn bösartig an. Der fanatische Gesichtsausdruck liess das Zittern noch schlimmer werden. “Hör mich an Gron, mein Gott, mein Gebieter! Nimm dieses Opfer war und vergesse nicht, dass ich, dein treuester Diener, es dir weihe!” mit diesen Worten schritt der Seelenfänger auf ihn zu und hob eine Art Priesterstab mit langer eiserner Spitze. Tirion sah keine Möglichkeit auszuweichen. Er schoss mit letzter Reserve einen winzig kleinen Feuerstrahl in Richtung des Angreifers. Lachen und Hohn antworteten auf diesen verzweifelten Rettungsversuch. Dann blieb der Seelenfänger vor ihm stehen und starrte ihm in die Augen. “Jetzt wirst du sterben.” Krampfhaft riss Tirion die Augen auf, um den Stoss wenigstens ehrenvoll entgegenzunehmen. Doch ein Dumpfes Aufprallen kam dem zuvor. Aus dem Bauch des Kampfmagiers ragte ein Pfeil. Der Getroffene lachte jedoch und machte sich daran seinen unterbrochenen Todesstoss zu wiederholen. Plötzlich riss ihn ein pelziger Wolf zur Seite und zerfetzte ihn. Das gab Tirion freie Sicht auf die Gestalt, welche den Pfeil abgeschossen hatte. Zwanzig Schritte, in einem Gebüsch, stand Ja’nemeri. Sie brachte von Schmerz gequält ein Lächeln zustande, liess dann jedoch den Bogen fallen und krümmte sich so sehr, dass sie aus dem Blickfeld verschwand.
Die Schattenkämpfer waren besiegt worden, der Feuermagier hatte sie in Asche verwandelt. K’sar hatte das eindeutig sehen können. Eine riesige Feuerwand hatte das Schachtfeld geteilt und Feuerbälle waren umhergeschossen. Das gab ihm neue Motivation. Die verbleibenden Seelenfänger waren nur normale Kämpfer und nicht mal wirklich gute. Er hatte ausserdem Kämpfer aus den anderen Gruppen gesehen, hier schien also der Endkampf stattzufinden. Er fasste neue Hoffnung. Dann brüllte er mit aller Kraft den Kampfschrei heraus, der schon vor Generationen Feinde verängstigt hatte: “Raztrga’la!” Immer wieder brüllte er in die Nacht und fegte durch die verbleibenden Feinde und streckte alles nieder was ihn im Weg stand. Er kam in einen Blutrausch und es dauerte nicht lange da fingen die Seelenfänger an zu fliehen, doch an diesem Tag endkam nicht ein einziger dem Wütenden Bären des nördlichen Stammes.
